Adresserkennung

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Lokdecoder der Serien DHL und DHP von Doehler & Haass beherrschen, in Verbindung mit einem geeigneten ("intelligenten") Gleisbelegtmelder, die Erkennung bzw. Rückmeldung der Adresse(n) von bis zu 4 auf dem Meldeabschnitt befindlichen Triebfahrzeugen.


Funktionsprinzip

Die Adresserkennung/-rückmeldung der DHL/DHP-Decoder basiert auf einem kleinen Spannungsimpuls in der Taktlücke des SX-Signals am Gleis Zu diesem Zeitpunkt arbeitet der Lokdecoder als "Sender" des Spannungsimpulses, welcher vom Gleisbelegtmelder erkannt wird. Diesen Spannungsimpuls "sendet" der Lokdecoder in den Taktlücken "seiner eigenen" Adresse. Der GBM vergleicht diese Spannungsimpule mit der aktuellen Adresse auf dem Bus und ordnet somit dem Spannungsimpuls einer Adresse zu. Das ist auch der Grund, warum (derzeit) die Adresserkennung nur bei Gleis-Bus-synchronen Systemen funktioniert - auf Gleis muss gerade die selbe Adresse im Umlauf sein, wie auf dem Bus, sonst geht der Vergleich/Zuordnung Spannungsimpuls des Lokdecoders <-> SX-Adresse auf dem Bus schief. Erzeugt wird der Spannungsimpuls aus einen kleinen Energiespeicher (Kondensator), welcher auf Befehl des Mikrocontrollers seine Energie an das Gleis abgibt. Ist im Triebfahrzeug eine Glühlampe verbaut, statt einer LED, ist in Reihe zur Glühlampe eine Diode zu schalten - Kathode Richtung Decoder. Die Diode hebt den Spannungsabfall (wirkt quasi als "Widerstand") im Zweig Decoder-Glühlampe-Decoder, damit der kurze Spannungsimpuls der Adresserkennung/-rückmeldung aufgrund der Niederohmigkeit der Glühlampe keinen Kurzschluss "sieht" und somit die Energie nicht in der Lampe umgesetzt wird, sondern der Erkennung im Gleisbelegtmelder zur Verfügung steht


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