Fahrzeuge:H0
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Umbauten in H0
ER20 (Roco)
Beim "Herkules" (ER20) von Roco sind die Entstörbauelemente (2x Drossel, 1x SMD-Kondensator) unbedingt zu entfernen, da es sonst zu Fehlern beim Auslesen/Programmieren kommt.
G1700 (Piko)
Siehe pdf-Dokument: Decodereinbau Piko G1700, H0, Art.-Nr. 59407
BR 628/928 (Fleischmann)
Wird noch ergänzt!
BR 610 (Fleischmann)
Wird noch ergänzt!
VT 18 (Kato)
Wird noch ergänzt!
Thalys (Mehano)
Im motorlosen Triebkopf wurde ein Funktionsdecoder FD2 für den Lichtwechsel bei Fahrtrichtungsänderung eingebaut. Zur sicheren Stromversorgung wurde von beiden Drehgestellen die Spannung zugeführt. Der Hersteller hat beim angetriebenen Triebkopf an beiden Drehgestellen je eine Achse mit Haftreifen zur Zugkrafterhöhung ausgerüstet. Bei Fahrtests stellten wir fest, dass eine sichere Stromaufnahme von den verbleibenden Achsen damit nicht gegeben ist. Wir rüsteten beim ersten Wagen nach dem Triebkopf das erste Drehgestell in Fahrtrichtung mit Stromabnehmern aus und führten zwei farblich unterschiedlichen Adern (rote und blaue Litze) in den Triebkopf. Dieser hat für die Stromabnahme vom Gleis den gleichen Farbcode. Für eine lösbare Verbindung bei Wartungsarbeiten sorgt ein kleiner zweipoliger Steckverbinder den wir geschickt im angedeuteten Faltenbalg des Wagenübergangs untergebracht haben. Am hinteren Drehgestell vom Motorwagen und am ersten Drehgestell des nachfolgenden Wagens wurden von unten farblich übereinstimmende Bezeichnungen angebracht. Beim Aufsetzen auf das Gleis muss nun beachtet werden, dass diese Kennzeichnung von Motorwagen und Drehgestell des nachfolgenden Wagens zur Vermeidung von Kurzschluss seitengleich übereinstimmt. Da nach Decodereinbau noch genügend Platz im Triebkopf war, wurde zur weiteren Zugkrafterhöhung zusätzlich ein Gewicht von 40g im Motorwagen angebracht. Fazit: Seit 1999 ist dieses Fahrzeug im Einsatz und läuft jährlich etwa 80km. Keine Ausfälle in schlechten Weichenstraßen. Stromabnehmer reinigen, Drehteile abölen und Haftreifenwechsel waren die bisher einzigen Arbeiten seit dem Umbau.
Bild 1 zeigt die Drahtadern im extrem geknickten Übergang vom Triebkopf zum ersten Wagen. Wie hier im Foto wird dieser Winkel im Normalbetrieb nicht erreicht. Auch bringt das Blitzlicht die Adern besonders zur Geltung. Im Bild 2 ist der Übergang bei geradem Gleis zu sehen. Bild 3 zeigt die Art und Weise der Kennzeichnung am Fahrzeugboden. Zum Einsatz am Wagen sind hier Radschleifer von Fleischmann für RB Wagen gekommen. Diese wurden etwas modifiziert und mit Klebstoff an den Drehgestellen befestigt.
