Fahrzeuge:TT
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Umbauten in TT
In den Modellen der neueren Produktion ist meistens eine Schnittstelle nach NEM 651 für den Einbau eines Decoders vorhanden. Da es erfahrungsgemäß hierbei die wenigsten Probleme gibt, verweisen wir nur ganz kurz mit wenigen Worten und Fotos auf den Einbau.
Schwerpunkt sollen die alten TT Fahrzeuge von Zeuke und BTTB sein, da es für diese Fahrzeuge keine Ersatzmotoren mehr gibt und eine Schnittstelle nicht vorhanden ist. Natürlich gibt es Umbausätze wo Motor und Getriebe passend für fast jedes Fahrzeug erworben werden können. Die Anbieter liefern dazu eine ausführliche Bauanleitung mit.
http://home.arcor.de/dirk.jaeschke/index.html
Wir stellen hier preisgünstigere Alternativen vor. Handwerkliches Geschick ist für einen Umbau zwingend erforderlich! Die hier vorgestellten (Alt-)Triebfahrzeuge fahren zwischen 6 und 2 Jahren im Hobbybetrieb auf der heimischen Anlage zur vollen Zufriedenheit! Ziel war, mit möglichst geringem finanziellen und zeitlichen Aufwand folgendes zu erreichen:
- Verbesserung der Laufeigenschaften ohne Getriebeumbau
- Verbesserung der Fahrstromaufnahme
- Erhöhung der Zugkraft
- Einbau eines neuen austauschbaren Motor mit definierter Stromaufnahme
- Decodereinbau für Digitalbetrieb
- wenn möglich, mit Fahrtrichtung wechselnde Beleuchtung
Es sollten max. 5 Stunden (ein Bastelabend) je Triebfahrzeug aufgewendet werden.
In den Fahrzeugen BR118, BR130, BR250, BR254, M61 wurden Motoren von Mabuchi mit folgenden Daten eingebaut:
| Bezeichnung | FF-180 PH |
| U | 0,5 – 12V |
| ILeer | 0,04A |
| ILast | 0,24A |
| Leerlaufdrehzahl bei 12V | 5600U/min |
| Maße Welle | 2,0 x 11mm |
| Maße Gehäuse (B x H) | 20,4 x 32mm |
Bei den (neueren) Modellen der Fa. Tillig befindet sich in der Leiterkarte ein kleines Adapterstück an der Schnittstelle auch in Form einer Leiterplatte mit elektronischen Bauteilen darauf. Im Kaufzustand sind die Fahrzeuge auf Analogbetrieb ausgerüstet (wenn nicht anders gekennzeichnet) wozu diese Leiterplatte gebraucht wird. Dieses Stück Leiterplatte muss an der Sollbruchstelle heraus gebrochen und der Decoder mit einer starren Verbindung (Draht 0,25mm²) verlötet werden. Ist, wie hier im Foto ersichtlich, eine Steckverbindung vorhanden (siehe hier weiter unten bei BR120, V200), so wird dieses Stück Leiterplatte nur heraus gezogen und der Decoder an dieser Stelle mit kleinen angelöteten Drähten (0,25mm² , 8mm lang) einfach seitenrichtig eingesteckt. Ausgebautes Stück Leiterplatte für eventuellen Rückbau auf Analogbetrieb aufbewahren.
Loks
BR118 (V180, V240) Tillig
Eingebauter Decoder DHL 100 mit 0,25mm² Draht starr eingelötet. Im eingebautem Zustand sind die elektronischen Bauteile auf dem Decoder nach unten angeordnet. Bild 1 zeigt die Leiterplatte der V180 im eingebautem Zustand. Bild 2 zeigt die demontierte Leiterkarte von der Motorseite (Unterseite) und den Decoder mit den elektronischen Bauteilen. Bild 3 zeigt die V240 mit der Leiterplatte im eingebautem Zustand. Für alle Triebfahrzeuge dieser Baureihen gilt das hier aufgeführte Beispiel.
BR120 (V200) Tillig
Eingebauter Decoder DHL 100 wurde mit angelöteten 0,25mm² Drahtstücken 8mm lang in die vorhandene Schnittstelle eingesteckt. Die Leiterkarte befindet sich unter dem Ballaststück. Bild 1 zeigt das Fahrzeug in Explosionsform. Gut ist in der Mitte der eingesteckte Decoder zu sehen. Bild 2 zeigt noch einmal deutlich die Schnittstelle.
BR243 Tillig
Eingebauter Decoder DHL 100 mit 0,25mm² Draht starr eingelötet. Im eingebautem Zustand sind die elektronischen Bauteile auf dem Decoder nach unten angeordnet. Bild 1 zeigt die Leiterplatte der BR243 im eingebautem Zustand.
BR 23 BTTB (oder Zeuke)
Wird später ergänzt
BR 35 BTTB (oder Zeuke)
Wird später ergänzt
BR 56 BTTB
Wird später ergänzt
BR 81 BTTB
Wird später ergänzt
BR 86 BTTB
Wird später ergänzt
BR 92 BTTB
Wird später ergänzt
BR 110 BTTB
Wird später ergänzt
BR 118 BTTB
Wird später ergänzt
BR 130 BTTB
Wird später ergänzt
BR 171 BTTB
Wird später ergänzt
BR 250 BTTB
Wird später ergänzt
BR 254 BTTB
Wird später ergänzt
Wagen
Ältere Wagen von Zeuke und der Berliner TT-Bahn (BTTB) sind mit Radscheiben aus schwarzer Plaste ausgerüstet die auf eine Metallachse aufgepresst wurden. Solche Achsen haben vier entscheidende Nachteile:
- Oftmals sind die Maße nach NEM nicht eingehalten (Spurkranz meist zu groß), oder die Radscheibe eiert und es kommt an kritischen Stellen wie Kreuzungen, Weichen und DKW ständig zu Entgleisungen.
- Die Laufflächen sammeln regelrecht den Schmutz von den Schienen und es baut sich eine Wulst aus Staub, Öl und anderen Kleinteilen auf wodurch die Entgleisungsgefahr noch verstärkt wird.
- Die Plaste selbst und dann bei längerem Betrieb die aufgebaute Wulst besitzen einen hohen Rollwiderstand. Lange Züge zu fahren wird bei engen Kurven und Bergfahrten schwierig.
- Im Digitalbetrieb möchte man auch eine Gleisbesetzung mit Wagen erreichen. Leider sind diese Radscheiben kein elektrischer Leiter und stehen somit dieser Möglichkeit total entgegen.
- Gedrehte brünierte Radscheiben exakt nach NEM. Exakter Rundlauf und damit sehr geringe Gefahr von Entgleisungen an den kritischen Stellen.
- Da Schienenprofil und Achse aus gleichem Material bestehen, sammelt sich fast kein Schmutz an der Lauffläche an.
- Durch Einsatz von Neusilber – was bekanntermaßen härter als Plaste ist, wird der Rollwiderstand extrem verringert. Obwohl der Wagen insgesamt schwerer wird, kann man mit der gleichen Lok jetzt Züge fahren, die etwa ein drittel mehr Wagen haben können als vor dem Achsentausch. Lässt man die Züge in der gleichen Länge wie vorher, werden Motor und die Getriebeteile der Triebfahrzeuge weniger belastet und halten damit länger.
- Gleichzeitig verringert sich extrem die Gefahr, dass bei schlechter Gleislage in Kurven die Wagen seitlich aus dem Gleis gerissen werden. Mit dem Einsatz der Neusilberachsen werden die Wagenschwerpunkte abgesenkt.
- Für eine Anzeige der Gleisbesetzung im Digitalbetrieb nach einer Behandlung der Achsen mit Graphitspray steht nichts mehr entgegen (Widerstandswerte nachprüfen).
- Sehr guter optischer Eindruck durch „schlanke“ Spurkränze.
- Sehr guter akustischer Eindruck. So z.B. bei Überfahren eines Schienenstoßes kommt exakt die gleiche „Melodie“ zustande wie bei der echten Bahn.
- Raffinessen, wie eingefeilte „Plattfüße“ werden akustisch besser hervorgehoben, da diese lauter zu hören sind.
Die Lösung der Probleme sind Radsätze aus Neusilber. Bei allen Wagen mit älteren Achsen (auch den D-Zugwagen) erfolgte ein Austausch gegen Achsen aus Neusilber von der Fa. Müller aus Kleinkmehlen: http://www.modmueller.de Angeboten werden Achsen für alle Wagentypen! Die Vorteile beim Einsatz solcher Achsen liegen klar auf der Hand.
